Augenblick: Brecht
100 Jahre Bertolt Brecht
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zurück Augenblick: Brecht - Zeitgenossen schauen auf ein Phänomen dieses Jahrhunderts


Wie sehen Sie Bertolt Brecht heute?

Aus Anlaß der ganzjährigen Veranstaltungsreihe "100 Jahre Bertolt Brecht" in Augsburg und Schwaben versucht der Veranstalter, die Stadt Augsburg, mit dieser Publikation auch über das Jubiläumsjahr hinaus einen bleibenden Beitrag zu leisten.
Mit der Beantwortung der obigen Frage hoffte der Herausgeber auf persönliche Beiträge, einerseits im Hinblick auf Erinnerungen von Zeitgenossen, andererseits in Form von subjektiven Betrachtungen von Brecht und/oder seinem Werk aus der Sicht der Nachgeborenen. Nicht gefragt waren Glückwunschadressen bzw. Versuche, das Phänomen Brecht "objektiv" in Worte zu fassen.
Beide Wünsche gingen in Erfüllung und so präsentieren sich Autoren aus nicht nur künstlerischen Bereichen unterschiedlichen Alters mit insgesamt 46 Beiträgen. Weder die Art des Textes war vorgegeben, noch seine Länge.
Eine Ausnahme stellt Thaddäus Troll dar: über eine anderweitige Anfrage wurde der Kontakt zu Eleonore Lindenberg hergestellt, die seinen literarischen Nachlaß verwaltet. Sie erinnerte sich an Trolls Zukunftsvision, die wir in den Band aufgenommen haben.
Des weiteren wurde dieser Band durch die Festrede des Bayerischen Staatsintendanten August Everding wie auch durch die Ansprachen des Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und des Oberbürgermeisters der Stadt Augsburg Peter Menacher ergänzt, welche am 10. Februar 1998, also an Brechts 100. Geburtstag, im Augsburger Rathaus im Rahmen eines Festaktes gehalten wurden.

Allen Autoren gebührt großer Dank, daß sie zur Realisierung dieser Publikation beigetragen haben. Einige stellten bereits veröffentlichte Manuskripte zur Verfügung, so daß nicht minder den Verlagen gedankt wird, welche die Abdruckgenehmigung für die jeweiligen Texte erteilten. Ferner danken wir dem Suhrkamp Verlag für die Erlaubnis der Wiedergabe der Brecht-Gedichte.
Was schon bei der Durchführung der über 100 Veranstaltungen im Rahmen des Augsburger Kulturprojektes offenbar wurde, setzt sich in diesem Band fort - Bertolt Brecht polarisiert auch 42 Jahre nach seinem Tod. Peter Grab, 13. Mai 1998

Folgende Personen nehmen in der Buchversion zu Bert Brecht Stellung:

Einige der Beiträge werden auch im Internet veröffentlicht ... Folgen Sie einfach den Links.
Mario Adorf - Jürg Amann - Wolf Biermann - Ignatz Bubis - Hilde Domin - Ulrike Draesner - Katja Ebstein - August Everding - Ota Filip - Hans W. Geißendörfer - Robert Gernhardt - Dieter M. Gräf - Ulla Hahn - Kerstin Hensel - Rolf Hochhuth - Hilmar Hoffmann - Vita Huber-Hering - Elfriede Jelinek - Joachim Kaiser - Sabine Kebir - Marianne Kesting - Helmut Kindler - Tanja Kinkel - Gerhard Köpf - Helmut Koopmann - Hans Krebs - Franz Xaver Kroetz - Günter Kunert - Reiner Kunze - Gisela May - Klaus Piper - Will Quadflieg - Fritz J. Raddatz - Luise Rinser - SAID - Udo Samel - Klaus Schröter - Johannes Mario Simmel - Rita Süssmuth - Thaddäus Troll - Siegfried Unseld - Konstantin Wecker - Gert Westphal - Wolf Wondratschek - Eva Zeller - Gerhard Zwerenz


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Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme

©: Brecht. Zeitgenossen schauen auf ein Phänomen dieses Jahrhunderts / Kulturbüro der Stadt Augsburg (Hrsg.).
[Hrsg.: Kulturbüro der Stadt Augsburg. Bearb.: Peter Grab]. - Augsburg : Wißner
NE: Kulturbüro der Stadt Augsburg [Hrsg.]; Grab, Peter [Bearb.]; Kulturbüro
ISBN 3-89639-100-3

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Letzte Änderung am 22.05.1998

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